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Ashcan School
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Die Ashcan School ist eine Künstlergruppe des amerikanischen Realismus. Von fünf Künstlern: Robert Henri, John Sloan, William J. Glackens, Everett Shinn und George Luks um 1908 gegründet, malt diese Gruppierung Bilder, die Stadtansichten von New York wiedergeben. Aufbauend auf einem, dem Realismus zuträglichen Studium an der Pennsylvania Academy of Fine Arts, beschäftigt sich der Hauptvertreter Robert Henri mit Darstellungen des realen urbanen, manchmal auch sehr drastischen, Leben um ihn herum. Seine späteren Gruppenmitglieder, die ebenfalls unter Thomas Anshutz an der Academy of Fine Arts ausgebildet werden, wechseln 1904 nach einer begonnenen Karriere als Illustratoren, an die neue New Yorker Schule von Robert Henri. Die Künstler M. Pendergast, A.B. Davies und E. Lawson stoßen später dazu, weshalb die Ashcan School dann auch „The Eight“ genannt wird. In Anlehnung an den französischen Impressionismus und Realismus fertigen die Künstler der Ashcan School sehr realistische Ansichten vom wahren Gesicht der Großstadt New York. Das konservative New Yorker Publikum begegnet dieser sozialen Kunst anfänglich sehr negativ: So wird die Gruppe aufgrund ihres dunklen Kolloritts als „Black Gang“ bezeichnet und wegen ihrer drastischen Motive (Boxer, Prostituierte, arme Einwanderer) bekommen sie den Namen „Mülltonnen – Kunst“. Trotz alle anfänglichen Widrigkeiten bildet diese Künstlergruppe den Ausgangspunkt für den Amerikanischen Realismus.
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Ashcan School |
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